Goodbye Singapore and Hello Germany!

5. Juni 2007

Meine Rückkehr aus Singapur ist jetzt schon fast 2 Monate her! Zeit, um ein Resümee zu ziehen. Erst noch kurz, was bisher so passiert ist:

Martina und ich fahren an den Flughafen. Nach einer kurzen, schmerzlosen Verabschiedung von Tom und Co. Es ging zum Abschluss noch mal zu unserem “Stamminder” Khansama. Es war ein seltsames Gefühl! Die Fahrt zum Flughafen war nichts unbekanntes gewesen in den letzten 6 Monaten. Die Fahrt hatte aber etwas Endgültiges. Die letzte Fahrt mit einem Cab, vorbei an Singapur, vorbei an der Heimat der letzten 186 Tage. Ich muss sagen, Dass ich S’pore tatsächlich als 2. Heimat bezeichnen würde. Ein letzter Blick auf die Skyline und die Gedanken beginnen zu schweifen. Was ich alles erlebt habe! Erleben durfte! Nicht viele Menschen dürfen diese Erfahrung machen. Zeit für etwas Dankbarkeit. Es ist weiß Gott nicht selbstverständlich gewesen. Neben den Dingen, die ich im Praktikum gelernt habe, durfte ich SEA erkunden: Singapur, Malaysia, Thailand, Indonesien, Hong Kong, Vietnam, Kambodscha, Laos! Wer kann das von sich behaupten? Sicher nicht viele Menschen! Okay viele, die sich hierher verirren, haben das vor sich, aber was ist mit den anderen? Ich kann jedem nur empfehlen, mir es gleich zu tun. Ich hatte eine Zeit, die ich nie wieder vergessen werde. Neben diesen “philosophischen” Dingen ging mir auch was ganz banales durch den Kopf: Nehmen sie mich und meinen Koffer überhaupt mit? ;-) Antwort: JA! 30 kg zeigte die Waage! 20 kg waren erlaubt. Die Dame am Schalter kümmerte sich aber überhaupt nicht darum, sondern befestigte nur einen Zettel mit einer großen 30 am Koffer! :-) Hürde genommen. Den Rest (die Verabschiedung) erspare ich euch lieber, denn wie die abgelaufen ist, könnt ihr euch sicher denken! ;-) Im Nachhinein waren es nur 3 Wochen, aber das sieht man in einer solchen Situation nicht! Der Kleine wurde zurückgelassen und der Große bekam seinen letzten Stempel in der Pass. Ein böser Gruß geht an dieser Stelle an die blöden Malaien, die mir mit einem Stempel zu Beginn der 6 Monate meinen “perfekten” Pass zu Nichte machten! ;-) Als ich dann endlich im Flieger saß und das Gepäck verstaut war, musste doch tatsächlich einer wieder aussteigen! Dieser Umstand wäre nicht so schlimm gewesen, wenn er nicht einen Koffer im Bauch des Vogels gehabt hätte. Bis dieser endlich gefunden wurde, vergingen Minuten. Irgendwann war ich froh, als wir in der Luft waren. Es hat nicht lange gedauert, bis ich im Reich der Träume war. Ich war fertig! Kann sogar nicht mehr sagen, ob wir auf Sri Lanka einen Zwischenstopp hatten! ;-) Butterweich landete der Flieger von Emirates in Dubai. Dort musste ich leider feststellen, dass die Zeit für einen kleinen “Ausritt” nicht reichen würde. Allein für den Weg zum Gate braucht man fast eine Stunde! :-) Wieder geht einem das letzte halbe Jahr durch den Kopf. Man lässt Revue passieren, was man alles erlebt hat. Der Flug nach Singapur, wie nervös ich war, der Einzug ins Plaza, das erste Abendessen mit Tom, der erste Arbeitstag, das erste Mal Insomnia, erster Trip nach Malaysia, Restkarten für Petronastowers, Melakka, WE auf Bintan, Macau, Silvester in Hong Kong, Umzug in die Mergui Mansions, Kambodscha, Angkor Wat, Bangkok, Sirocco-Bar (!), das schlechte Essen am Mittwoch danach (!), Insomnia mit Désirée und Marius, Insomnia bzw. unser Platz davor am Mittwoch drauf, unser Haus, Bali, Vietnam, Mount Kinabalu, Heimflug von Désirée, Marius und Nadine (!) =), Boat Quay, Pulau Rawa, Laos, …! Schon ging es weiter Richtung Deutschland. An Schlaf war nicht zu denken. Langsam wurde ich nervös. Ein Gefühl irgendwo zwischen Traurigkeit und Freude! Nicht leicht zu beschreiben! Die Landung in Frankfurt fand ich lustig! Die anderen Passagiere nicht so! Tja, ein Flug mit Lao Air macht einen da ruhiger. Wenigstens dafür waren die Todesängste gut! :-) Die Kontrolle ging überraschend schnell, die Gepäckausgabe überraschend langsam! Es gab 2 Bänder für einen Flug, was für ziemlich Chaos sorgte. Noch eine kurze Info dazu, wie nervös ich war: Ich habe gestunken wie ein Schwein! ;-) Mit meinem Koffer und einer Reisetasche einem Rucksack ging es Richtung Ausgang! Das Abenteuer SOA war zu Ende! Mein Empfangskomitee stand bereit. Ich habe mich nicht mal gewundert, dass “der Hans Köhler” und “die Désirée Köhler” nicht am Ausgang warteten. Nach einer kurzen Begrüßung mit den Worten: “Du riechst aber streng!” ;-) ging es zum Auto und mit 200 km/h nach Hause! Mit dem, was mich da erwartete, hätte ich nie gerechnet, obwohl es im Nachhinein den einen oder anderen Hinweis gegeben hat: eine Überraschungsparty mit Familie, Freunden und Bekannten! Ich war zwar hundemüde, aber ich habe mich echt gefreut. Zudem verhinderte das Feiern bis in die Nacht das Auftreten eines Jetlags! Meine Erkenntnis nach der Party: deutsches Bier und deutsche Bratwurst schmeckt auch nach 6 Monaten noch leckerST! ;-) Zwischendurch arbeitete ich an der Vernichtung meines singapurischen Prepaid-Guthabens. Muss sagen, dass mir das ziemlich gut gelungen ist! Entgegen meines Vorhabens bekam mich die Uni am nächsten Tag nicht zu Gesicht! ;-) Mittlerweile habe ich mich schon wieder eingelebt, obwohl ich gerne wieder zurück gehen würde. Irgendwann werde ich das auch ganz sicher in die Tat umsetzen. Bis dahin pendle ich lieber von Karlsruhe nach Nürnberg! Was soll ich in Singapur? :-)

Abschließend lässt sich sagen: Die 6 Monate in Singapur waren eine geile Zeit! Ich will keine Sekunde missen, auch wenn ich manches vielleicht anders gemacht hätte, z.B. wäre ich gerne früher nach BKK! ;-) Noch mal: Ich rate jedem dazu, die Chance zu nutzen, wenn einem die Möglichkeit geboten wird! Ich danke allen, die mir diese Zeit ermöglicht oder mir selbige verschönt haben! Ich denke, die betreffenden Personen wissen, dass ich sie meine! Hiermit schließe ich vorerst den Singapore-Blog. Ein Dank geht auch an die fleißigen und sporadischen Leser und Kommentatoren. Durch euch habe ich nie den Spaß am Schreiben verloren. Ich hoffe, euch hat es genauso viel Spaß gemacht!? In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Zeit! Diejenigen, die ich nicht ständig um mich habe, hoffe ich, irgendwann mal wieder zu sehen. Wo genau das sein wird, weiß ich natürlich nicht, aber mir ist jeder Kontinent recht, denn es gibt so viel zu sehen auf unserer Erde, dass es mich überall mal hinverschlagen wird!

Bis bald!

Dein/Euer/Ihr
Andreas K.


 

Laos: Formula 1 – wir waren dabei!

6. Mai 2007

08.04.2007

Guten morgen bkk, guten morgen thailand.
Um 04:00h klingelte der wecker…brrr…. ;-) was tut man nicht alles dafuer, seinen flieger rechtzeitig zu erreichen.. ja, wir mussten wieder fliegen…wahrscheinlich auch die beste therapie, nach der gruseligen LAOAIR – erfahrung vom tag zuvor..

Kaum waren 10min vergangen – andy weilte gerade dort, wo man nur alleine hingehen kann ;-) – klopfte es an der tuer….ich dachte, es waere andy, der den schluessel vergessen hatte, aber nein, die rezeptionistin stand davor “ur cap already arrived” – und da sage nochmal jemand, die taxifahrer in bkk sind unpuenktlich…. ;-)
Schlappe 20min zu frueh war der gute….und wir natuerlich nicht fertig :-D
Aber das machte nichts, es wurde gewartet…..und er chauffierte uns auch wunderbar zum flughafen…dort hatten wir dann so viel zeit, dass wir sie mit sinnlosem rumgelatsche vertroedelten…und siehe da…auf einmal hatten wir es eilig… ;-)
War ja klar, dass unser flug am allerletzten gate abging… wo denn auch sonst ;-) wir mussten so rennen, dass ich mir die schuhe ausziehen musste, rennen mit janellas funktioniert eben doch nicht so wirklich…. :-D
Der flug war dann aber gut…war vielleicht echt nicht das schlechteste, nach dem horrortrip sofort wieder in den flieger steigen zu muessen, wer weiss, was sonst noch so geblieben waere…flugangst koennen wir beide nicht gebrauchen!!! :-D
In KL angekommen, haben wir erstmal die taschen in verwahrung gegeben..fuer mich hiess es ausserdem – “wir sind in einem muslimischen land, also redet ab jetzt andy, da mich eh keiner fuer voll nimmt” – ist immer etwas schwierig, auf einmal zu akzeptieren, dass ein mann an meiner seite ist, der jetzt die dinge regelt…. wobei es gerade in muslimischen laendern natuerlich wunderbar ist…wir hatten nie probleme, etwas zu erfahren, irgendwohinzukommen oder etwas zu kaufen… DANKE, andy :-D
Das tascheneinschliessen klappte auch weit besser als gedacht, gab direkt am flughafen einen service, sogar rund um die uhr offen und nachdem wir sowieso dorthin zurueckmussten, um den bus in die stadt zu erwischen, war das auch kein ding, sie dort zu lassen…. hervoragend…. ;-)
Mit den bus sind wir dann zum sepang circuit aufgebrochen..fuer die aufmerksamen leser, diese info haben wir von unserer netten labbertasche bekommen, die uns ganz am anfang vom busbahnhof zum airport gekarrt hatte…:-D
Sind dann mit 1000 von leuten ausgestiegen und gerade wegen diesen 1000 von leuten, die sich alle um die shuttlebusse gedraengt hatten, haben wir dann beschlossen, doch zu unserem block – K2 – zu laufen.
Eine gute idee..so haben wir noch coole bilder vom sepang circuit schriftzug machen koennen, haben einen guten ueberblick ueber die ganze anlage bekommen und die zeit, die uns bis zum rennen blieb, auch ein wenig ueberbrueckt….
Dazu muss gesagt werden – weder andy noch ich hatten ahnung, wann genau das rennen jetzt denn losgehen wuerde (ich war ja fuer 14:00, wie immer :-D , angefangen hat es dann um 15h – TZTZ)
Unser block – K2, war einfach ein huegel, fertig.
Freie platzwahl, freier platz…zum glueck hatten wir wohlweislich das leinentuch dabei, somit was zum sitzen… :-D
Auch sonst waren unsere plaetze wirklich wundervoll…auf der einen seite nahe zum wasserstand…auf der anderen seite nicht weit von den toiletten (besonders fuer mich wichtig!! ;-) )
Wir sassen direkt hinter der ersten kurve, konnten somit leider start und ziel nicht sehen…hatten aber 2kurven und eine lange gerade vor uns, was bedeutet, dass wir viele, viele ueberholmanoever UND massas ausflug ins kiesbett gesehen haben…. :-D
Ich kanns gar nicht sagen, wie cool es war….
Angefangen vom porsche – cub, der davor war…schon da rasten die autos um den court und es war total spannend, ob sie wohl in der gleichen reihenfolge wieder um die kurve biegen oder ob sich was veraendert hatte….
Und was erst los war, als die “grossen” dann endlich auf der strecke waren…. ich war natuerlich fuer KIMI (auch wenn andy das nicht so gerne hoert :-D ), was fuer ein drama, als schon in der ersten runde eine silberne nase zuerst um die kurve schoss…
Auch wenn sich dann bis zum schluss an nummer 1 nichts mehr getan hat – leiderST – war es doch so spannend, wie man es vorm fernseher nicht vermuten kann (auch ich gehoere zu den fernsehzuschauern, welche nach dem start ins reich der traeume versinken und kurz vorm ziel wieder aufgeweckt werden, gell daddy :-D ) ….
Mal wieder finde ich keine worte dafuer, welche diese irren temperaturen (die suncreme hatten wir natuerlich vergessen – zur ehrenrettung sei gesagt, wir haben uns NICHT geschaelt, oh wunder :-D ), die wahnsinnige lautstaerke und diese schnelligkeit (wie man auf den fotos erkennen kann, es war schwer, ein foto zu machen, sie waren einfach zu schnell) treffend beschreiben koennen….
Es war so beeindruckend, mit welch einer praezession die fahrer um die kurven fahren konnten, mit welch einer leichtigkeit sie die geraden entlangschossen – es sah zumindest sehr, sehr leicht aus… :-D
Wir waren beeindruckt…obwohl ja dann am schluss doch der falsche gewonnen hat – TZTZ :-D was mir noch bleibt, ist ein: NOCHMAL, NOCHMAL – wenn es auch schwierig werden wird, in europa ein land zu finden, in dem wir fuer 12euro fuer alle 3tage einen rennpass bekommen koennen… – wie ihr seht, war es sogar so billig, dass wir uns nur fuers rennen hinbequemt haben…. :-D


Danach, zurueck zum bus, der uns zurueck zum airport faehrt…
Von einem kleinen unfall mal abgesehen (ja, ich wars mal wieder ;-) ) ging auch alles sehr gut….der bus fuhr uns fuer wenig geld direkt zum puduraya busbahnhof, die fahrt dauerte ca eine stunde, welche wir zur aufarbeitung der geschehenisse nutzten, wir waren beide immernoch sehr begeistert =))
Dort fielen wir dann ziemlich direkt in den bus nach JB….muede wie wir waren – hey, waren 9anstrengende tage  – verschliefen wir den grossteil der strecke, was wirklich top war…..so kamen wir dann einigermassen ausgeruht am larkin busbahnhof an, wo wir uns dann ein taxi mit 3anderen teilten, welches uns netterweise direkt bis vor die tuer nach hause fuhr…
Ich muss sagen, beim ueberqueren der grenze hatte ich ein wenig angst, war ich es doch nicht gewoehnt, meinen pass aus der hand zu geben, aber andy beruhigte mich „normal procedure“ – „na dann ;-) “
Um 03:30 war unser abenteuer dann zu ende und wir wieder daheim angekommen!

Bleibt zu sagen… wahnsinn, was wir alles erlebt haben..wenn man jetzt so drueber nachdenkt, kann ich es gar nicht glauben, in so kurzer zeit, so viele laender, so viele sehenswuerdigkeiten, so viele erlebnisse….
Es hat alles wunderbarST geklappt, wir waren ein perfektes reiseteam, unsere vorstellungen haben sich hervorragend vereinbaren lassen und ich hatte so viel spass!
DANKE andy, fuer die wunderbare zeit.
Jederzeit wieder ;-)
DANKE KL, CHIANG MAI, HUAY XAI, LUANG PRABANG, VIENTIANE, BANGKOK + KL fuer die wundervollen tage! Und fuer den spass, den wir hatten und fuer die vielen sehenswuerdigkeiten, welche wir besichtigen durften!!!
Auf den naechsten urlaub! ;-)


 

Laos: Die SGD sind doch zu was zu gebrauchen!

5. Mai 2007

07.04.2007

Um 7.45 Uhr hieß es zum letzten Mal “Guten Morgen Vientiane, guten Morgen Laos!”! Der Tag begann ziemlich peinlich: Wo ich mich als erstes hinbewegte, sollte wohl jedem klar sein! Was soll ich sagen? Plötzlich stand eine fremde Person in meiner Kabine!! Ich muss vielleicht rot gewesen sein! Als ich Martina meine Begegnung schilderte, wurde herzlich gelacht! Tja, als sie dann ihrerseits zurück kam, konnte ich es mir auch nicht verkneifen, denn sie hatte denselben Zusammenstoß! ;-) Die Tür ließ sich nicht abschließen! Vom ersten Schock erholt ging es ans Packen. Unglaublich aber wahr: Es passte alles in eine Tasche! :-) Man sollte vielleicht erwähnen, dass wir dieselbe Tasche auch schon für 3 Tage Rawa dabei hatten! Damals hat sie gerade so gereicht! ;-) Auf dem Weg zum Frühstück ließ sich einer von uns zu einem Kommentar hinreißen: “Wenn ich den Dicken nochmal sehe, hau ich ihn!” Wer war das bloß?

Wer wollte wohl den Dicken hauen? ;-)

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Das Frühstück – same procedure as the day before – war wieder lecker, auch wenn wir dieses Mal leider innen sitzen mussten! Bis dahin dachte ich ja immer, dass ich ein Prinz bin! Ein wenig Selbstbewusstsein schadet ja nie! Naja, scheinbar falsch gedacht! “Du hast ja Schwimmhäute zwischen den Fingern! Du bist ja ein Frosch!” Okay, das wäre die zweite Alternative gewesen! ;-) Gestärkt und mit etwas Proviant im Gepäck holte uns tatsächlich das TukTuk ab, welches wir am Tag davor “bestellt” hatten, und brachte uns für 40000 Kip an den Flughafen! Nach dem Einchecken erlebten wir eine Überraschung! Wir mussten 10 USD Flughafensteuer zahlen! Das war eigentlich gar nicht so überraschend. Das überraschende war: Wir durften sie in Singapur Dollar zahlen!!! :-D Am letzten Tag Laos wurden wir dann doch endlich einen Teil davon los. Ein Dank an die nette Beamtin am Wattay International Airport! ;-) Bei der ZWEITEN Kontrolle unseres Handgepäcks wurden wir Opfer laotischer Bürokratie! Die neuen Gesetze für das Mitführen von Flüssigkeiten wurden rigoros durchgesetzt! Dagegen habe ich ja nichts einzuwenden! Die Art und Weiße war allerdings mehr als fraglich! 1. Es wurde einfach ein Teil aus den Flaschen geleert, obwohl die meisten nicht mal voll waren! 2. Der durchsichtige Beutel wurde wieder in unserer Tasche verstaut! ;-) 3. Das Haarspray und die Handgranaten haben sie nicht entdeckt! :-) Anschließend wollten wir noch unsere restlichen Kip verbraten! Das Gewünschte kostete 40000 Kip. Wir hatten allerdings nur noch 37000! Also musste noch ein US-Dollar dran glauben! ;-)

Nun komme ich zum bis dato schlimmsten Erlebnis meines Lebens und dabei habe ich nicht mal übertrieben: Ein Flug mit Lao Airlines! Man beachte, dass ich hier keinen Link gesetzt habe, denn ich kann keinem einen Flug mit dieser Airline empfehlen! Um genau zu sein rate ich jedem davon ab! NIE WIEDER LAOAIR! Okay, das Wetter war nicht das Beste, aber ob es allein daran gelegen hat, wage ich zu bezweifeln! Aber der Reihe nach: Von Außen machte die Maschine eigentlich einen guten Eindruck. Es war eine Propellermaschine vom Typ M.A. 60! Es ging los mit dem Gepäck. In die dafür vorgesehenen Fächer, hätte sogar mein Geldbeutel Platzangst bekommen! Somit stand die Reisetasche bei Martina unter den Füssen! Soweit eigentlich noch verschmerzbar! Fand zumindest ich! Hatte ja keine Tasche unter mir! ;-) Naja, wir (vor allem Martina ;-) ) waren das ja schon von diversen Busfahrten gewöhnt! Der Start war schon sehr, sehr wackelig und ein Lärm war zu hören! Es war der schlimmste Start seit ich in ein Flugzeug gesessen bin! Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte ich Fingernägelabdrücke meiner Nachbarin in den Händen! ;-) Naja, so witzig war das eigentlich nicht! Martina hatte den gesamten Flug über Angst! Ich fand, dass es über den Wolken etwas besser war! Es hat aber immer noch gewackelt. Der Hunger ist ihr dabei dann vergangen! Somit fielen für mich zwei Portionen Essen ab. Im Nachhinein bereue ich es aber, diese auch gegessen zu haben! Langsam wurde auch mir mulmig! Als wir dann auf dem Landeanflug waren, wurde es immer schlimmer! Das Flugzeug war nur noch ein Spielball der Natur! Hoch, runter, hoch, runter! Zeitweise hatten wir eine solche Schräglage, dass ich fast aus dem Stuhl gefallen bin! Hätte ich aber sowieso nicht gekonnt, denn wie die gesamte Maschine, saßen wir an die Stühle gekrallt da! Es war ein wenig erleichternd, dass wir nicht die einzigen waren, denen der Flug nicht behagte! Uns war schlecht! Und wie! Plötzlich sah ich den Flughafen Bangkok links im Fenster! Ich fand das einen etwas beängstigenden Anblick! Zum Glück hat der Kapitän es frühzeitig gemerkt und zog die Maschine wieder hoch! Und noch mal das Ganze von vorne! Wir kreisten noch eine Ewigkeit über Bangkok! Es waren vielleicht 45 min. Langsam fingen zum Teil auch die Leute um uns zu Heulen an! Vielleicht kann man dann ein wenig nachvollziehen, wie schlimm der Flug tatsächlich war! Irgendwann landeten wir dann endlich auf dem Flughafen Suvarnabhumi zu Bangkok! Alle waren weiß wie Schnee im Gesicht! Noch mal: NIE WIEDER LAOAIR! Wir hatten tatsächlich überlebt, auch wenn wir zeitweise nicht daran geglaubt hatten! Uns war so schlecht! Erstmal legten wir eine “kurze” Verschnaufpause am Airport ein, bis der Brechreiz sich etwas gelegt hatte! Klingt im Nachhinein alles ziemlich lustig, aber an dem Tag konnten wir nicht darüber lachen! Mit dem Taxi ging es zur Khao San, dem “Backpackers’ Ghetto” überhaupt! Unser eigentliches Ziel war aber die Soi Rambuttri. In einer Seitengasse wurden wir auch gleich fündig, was unsere Unterkunft betraf! Wiedermal hieß es, Zimmer begutachten uns einchecken, wie so oft in jener Woche! =)) Bei dieser Gelegenheit bestellten wir auch gleich ein Taxi zum Flughafen für 4.30 Uhr! Oh Gott war das früh! ;-) Nach einem kurzen Khao San Shoppingausflug (kurz, weil Martina noch immer mit ihrem Mageninhalt zu kämpfen hatte) und einem ebenso kurzen Abstecher im Hotel zum Frischmachen, ging es los Richtung O! Hungry! Wie der Name schon vermuten lässt, gingen wir dort zum Abendessen hin! ;-) Ich bestellte eine Portion Green Curry. Es kam eine mickrige kleine Portion! Mal wieder wurde ich nicht satt und studierte erneut das Menü! Mir fiel eine komische Bezeichnung darin auf. Der Kellner erzählte was von großer und kleiner Portion! Da ich ihm das natürlich nicht abnahm, bestellte ich kurzerhand noch eine zweite Portion des anderen Green Currys! Ich muss sagen, ich war dann doch satt! Genau genommen war mir ziemlich schlecht! ;-) Der letzte und krönende Abschluss von Bangkok war wie schon hier die Sirocco Bar! Der erste Versuch mit FlipFlops endete mit einem: “Sorry madaaaaam, no sandaaaaals!” Das kam uns auch wieder bekannt vor! Wie schon hier gingen wir erstmal Schuhe kaufen! Trotz der nicht begeisterten Bedienungen im Laden, wurde Martina sehr schnell fündig! Das Ergebnis könnt ihr unten bewundern! Der zweite Versuch scheiterte wieder: “Sorry madaaaaam, no shopping baaaaags!” Aller guten Dinge sind bekanntlich drei, und wir waren im Aufzug, finally! Ein seltsamer Typ hat uns dann einen Vortrag gehalten, welche Bar denn die Beste sei! Die Antwort wussten wir für uns schon lange: die Sirocco Bar natürlich! Es war wieder ein Erlebnis und wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man uns dort antreffen wird! :-)


 

Laos: Das Lonely Planet Cover in “live”!

4. Mai 2007

06.04.2007

=)) guten morgen Laos! guten morgen vientiane!
nach den ueblichen “schoenheitspflegeritualen” am morgen, machten wir uns auf, ein nettes lokal zum fruehstuecken zu suchen…
wir blieben bei einem franzoesischen kleben…weil es so suess aussah…und die speisekarte ueber so wundervolle namen wie “pain de mie” verfuegte… meine frage, was das denn wohl sei, beantwortete ich mir selber, indem ich die englische uebersetzung vorlas “crumb bread” … allerdings – wirklich schlauer machte mich das auch nicht… :-D
danach machten wir uns auf, um endlich mal die richtige “vientiane-sightseeingtour” zu starten…nachdem wir gestern ja doch etwas lazy waren… ;-)
die erste stadion fuehrte uns zum wat pra kaew ..nachdem wir ein bisschen gesucht hatten, fanden wir ihn auch…
nice – lah….
allerdings hatte ich am morgen beim losziehen nicht bedacht, dass ein top vielleicht nicht die richtige bekleidung fuer einen tempelbesuch ist….so dass andy sich allein ins innere aufmachte..und ich derweil die schoenen bhuddas aussen rum + die nervende thaireisegruppe im gelben einheitstshirt mit “we love our king” message aufm ruecken bewunderte…. ;-)
nachdem andy mir dann mitteilte, es wuerde ein wunderschoener schwarzer bhudda im inneren zu begutachten sein, wollte ich dann doch ins heiligtum…was zur folge hatte, dass andy sein tshirt ausziehen musste, weil ich mich nicht im top reintraute…DANKE nochmal, dasste dich oben ohne auf die tempelanlage gestellt hast, auch wenns ja wirklich versteckt war…. ;-)
der bhudda war naemlich wirklich schoen…. ;-) gegenueber lag dann gleich der wat si saket, welchen wir noch vor der nervenden reisegruppe erreichten…
dort angekommen erlitten wir allerdings gleichmal eine leichte herzattacke, als ca 5m neben uns eine schlange vom baum fiel… boah, bin ich erschrocken…
die laoten, welche um den baum sassen, fanden das ziemlich witzig und machten sich einen spass daraus, mit aesten auf das tier einzuschlagen…
ich brauche nicht zu erwaehnen, dass es dann ziemlich unangenehm war, unter einem baum durchzulaufen und als wir es dann doch mussten, fiel prompt ein blatt vor uns auf den boden…was uns ziemlich heftig zusammenzucken liess..und wieder fuer begeisterungsstuerme bei den herumsitzenden laoten sorgte…. :-D

unsere naechste station war dann patuxai, der triumphbogen von vientiane…wie ihr merkt, alles ziemlich franzoesisch hier….TZTZ…
sind die “champs-elysees” entlanggelaufen…war schon imposant…nadine, wenn wir dich besuchen kommen, werden wir dann den vergleich anstellen… ;-)
endlich angekommen, sind wir natuerlich auch bis ganz nach oben geklettert, wo wir gleichmal freundschaft mit nem monk schlossen, der uns erzaehlt hat “bhudda park – very nice” – stand ja auch auf unserer to-do-list! ;-)
fotogeile kids haben wir auch getroffen…das ergebnis kann auf photobucket bewundert werden.. :-D

ein weiterer tagesordnunspunkt war pha that luang, das “most important monument” of laos!!
es ist auch auf andys lonely planet deckblatt abgebildet.
lustigerweise hat er (andy) es (pha that luang) von unserem sightseeingplan verbannt, als er (andy) festgestellt hatte, dass es (pha that luang) zu weit ausserhalb lag. :-D
nur einem gluecklichen zufall (MIR!!) ist es zu verdanken, dass wir es dennoch gesehen haben!!! ich hatte in besagtem reisefuehrer naemlich davon gelesen…und dann festgestellt, dass es (pha that luang) eben das von ihm (andy) verbannte ziel ist…wo wir uns doch die ganze zeit gefragt hatten, wo die vorderseite des reisefuehrers wohl stationiert ist…
jetzt konnten wir pha that luang sogar live sehen!! ;-)
allerdings waren von den 4stufen nur die beiden unteren offen und aus der naehe war das gold auch etwas abgeblaettert…
trotzdem wars echt schoen anzuschauen..sehr, sehr golden, trotz allem….UND – hey, wir haben das titelbild des lonely planet gesehen….. ;-)

danach wiederholte sich eine sehr wohl bekannte prozedur
“bevor wir gehen, ich muss nochmal schnell wohin”
“..und dann kaufen wir alle noch ein eis + dann reiten wir los…”
wem jetzt welcher satz zufaellt…verschweige ich jetzt!! ;-)

der faulheit wegen liessen wir uns danach per tucktuck zum talat sau busbahnhof fahren….dort fuhr der bus nr14 zum buddhapark, welcher ungefaehr mal 150% billiger war, als alle tucktucks….
es war etwas schwierig, herauszufinden, welches der richtige bus ist, nachdem alle schilder nur auf laotisch waren und die menschen um uns des englischen mal wieder nicht maechtig waren..aber letztendlich quetschten wir uns in den richtigen bus….nach einem kurzen zwischenstopp vor der lao-thai-friendshipbridge (haetten wir die also auch gesehen, sehr nett.. ;-) ) durften wir dann endlich sitzen….
redeten natuerlich auf deutsch in gewohnter lautstaerke – ihr wisst, was das bei mir heisst…. – auf einmal – sprach uns der LAOTE!! hinter uns auf deutsch an!!!
TZTZ… ;-)
immerhin, er hat uns veraten, dass wir noch 10km haben, bis wir endlich den bhudda park erreichen…
recht hatte er…
ueber stock und stein gings..eine interessante fahrt – hat mich ein wenig an unser abenteuer huay xai – luang prabang erinnert. allerdings gings zum glueck nur ne dreiviertel h so…. ;-)

welcome Xieng Khuan = bhudda park!
beeindruckend. dieser park ist ein park (logisch, gell) voller steinskulpturen. teilweise ganz klein, teilweise riesig. groesstenteils bhuddistischer natur. aber auch hinduistische skulpturen stehen rum.
und ein riesenkuerbis. in den man reinkrabbeln und bis nach oben klettern kann. von dort hat man einen beeindruckenden blick ueber den ganzen park (siehe photobucket!)
wirklich schoen!!

nahmen dann dort ein sehr spaetes mittagessen zu uns..hatten davor keine zeit, weil wir unseren straffen zeitplan ja durchkriegen mussten….leckerst wars… und wegen karfreitag sogar fleischfrei!!! omas, seid stolz auf uns!!! ;-)
aufm weg zurueck zum ausgang kam dann der grosse schreck…direkt vor uns lief eine schlange ueber den weg….nach den schrecksekunden von heute vormittag, gleich nochmal eine panikattake….andy, dein kamikazesprung hat uns vor schlimmerem bewahrt…ich bin mir sicher!!! ;-)

den bus finden hat dann auch relativ gut geklappt..war auch der einzige…witzigerweise hielt der busfahrer dann mitten in der pampa an einem tante-emma laden, um sich ne dose coke durchs fenster reichen zu lassen…. dass war dann wohl der busfahrerdrive-in… ;-)

die rueckfahrt ging natuerlich auch wieder ueber die friendshipbridge…was haben die kleinen laoten eingekauft in thailand…TZTZ..kamen uns vor wie in einem ueberdimensionalen einkaufswagen…. ;-)
trotzdem sind wir gesund und munter wieder in vientiane angekommen.
=))
nach einem kurzen hostelzwischenstopp, um uns wieder herzeigbar zu machen, brachen wir dann auf, richtung abendessen. leider erwischten wir ein nicht ganz so gutes lokal..graesslich wars, um genau zu sein… ;-)
aber nachdem ja sowieso karfreitag war..fasteten wir eben auch ein wenig!!!

allerdings goennten wir uns danach noch einen kleinen absacker in dem suessen lokal von gestern.
sogar laotischen whiskey probierten wir. ich muss sagen – BAEH! ;-)
aber das lokal und die livemusik mochten wir so gerne, dass wir so lange blieben, bis wir vom hausherren persoenlich darauf hingewiesen wurden, dass bald sperrstunde ist….
=))


 

Laos: Wieder sind wir keine Millionäre!

3. Mai 2007

05.04.2007

Um 10.30 Uhr war die Nacht schon wieder rum! Nach faulem Rumgegammel und tiefschürfenden Diskussionen ging es erstmal unter die Dusche! TOP, denn das Wasser war zurück! Wiedermal steuerten unsere Mägen den Tagesablauf! Somit zog es uns in das nächste Lokal! Im französischen Bonzenschuppen gab es … das verrate ich nicht, denn wir müssten uns dafür schämen! ;-) Jedenfalls war es mal wieder leckerST! Auch meine Speicherkapazität ließ irgendwann zu wünschen übrig! Daher kehrten wir im nächsten Internetcafé ein und brannten alle Bilder auf eine DVD! Dass es funktioniert hat, seht ihr ja selbst! ;-) Während dem Brennvorgang, der schon seine Zeit in Anspruch nahm, streiften wir über die bekannten, einschlägigen Blogs! Was ich dort lesen musste, kann ich bis heute nicht fassen, geschweige denn verzeihen: “Danke Andi – fuer den Zeitvertreib per Mail im Office!” AndYYYYYYYYYYYYYY! Es gibt fast nichts Schlimmeres, was man mit meinem Namen anstellen kann, als ihn mit “i” zu schreiben! KinderKinder! Schreibt euch das hinter die Ohren! Mittlerweile wurde dieser Umstand aber glücklicherweise durch die Autorin behoben! Andernfalls hätte ich für nichts garantieren können! ;-) Trotz der günstigen Preise in Laos, mussten wir feststellen, dass das Geld schwand! Es rann nur so durch die Finger! Aber wo befanden wir uns gerade? Genau: VIENTIANE! Wir hatten noch die Stimmen der Angestellten der Banken und Wechselstuben im Ohr: “Just in Vientiane!” Also machten wir uns auf den Weg zur Bank! Die Antwort der Dame könnt ihr euch wohl schon fast denken: “No Singapore Dollar!” Langsam mussten wir auch schon darüber lachen! In ganz Laos bekommt man seine SGD nicht los! Somit musste wieder ein Geldautomat herhalten: 700000 Kip! Wieder waren wir keine Millionäre! Nicht mal das haben wir geschafft! Was wir allerdings hinbekommen haben: Start der Sightseeingtour durch Vientiane! :-) Okay, es war vielleicht ein wenig spät aber immerhin! Man muss schon mit Kleinigkeiten zufrieden sein! ;-) Der erste Punkt war der Wat Xieng Nyean! Schon völlig kaputt von einem Wat, schleppten wir uns danach erstmal in ein Restaurant! Dass das Lao nur 6000 Kip kostete, merkten wir natürlich erst, als wir schon drin saßen! Noch mal aufstehen wollten wir dann natürlich nicht mehr, zumal es schon fast Abend war! Hab ich schon erwähnt, dass das Rumgammeln und Diskutieren schon eine Weile gedauert hat? :-) Nach einem weiteren Wat suchten wir nach einem tollen Lokal für den Sonnenuntergang! Wir waren auch schnell fündig! Ein süßes Lokal direkt am Mekong! Naja, zumindest an dem, was davon übrig war! Er glich eher einem Watt! Wollte gleich eine Wattwanderung starten. Zumindest sagt man mir das nach! ;-) Man saß quasi auf dem Boden an Kissen gelehnt! Sehr chillig! Neben uns am Tisch flackte wiedermal ein “Kandidat” mit seiner Asiatischen “Freundin”! Was die Beiden so vollführten, will ich lieber nicht weiter ausführen! Der Sonnenuntergang war echt schön bis … nunja, bis der Haze seine Finger mit im Spiel hatte! Innerhalb von 2 min war die Sonne weg! Es war eher ein Sonnenverschwinden als ein Sonnenuntergang! Unser Abendessen nahmen wir dann in einem süßen, kleinen 2-stöckigen Lokal ein! Neben leckerSTem Red und Green Curry, gab es gegen Ende noch schönSTe Klaviermusik und das Ganze auch noch LIVE! =))


 

Laos: Feeding of the Monks in Luang Prabang!

2. Mai 2007

04.04.2007

der wecker klingelte um 4:15…brrrr…..
zu meiner schande muss ich gestehen, aus dem bett gekommen bin ich erst um 5 – naja, nichts neues eigentlich… ;-)

warum wir so frueh auftsehen wollten??
in Luang Prabang leben ja ganz, ganz viele moenche…und nachdem sie ein armutsgeluebte abgelegt haben, haben sie kein geld.
was bedeutet, dass sie sich nichts zu essen kaufen koennen..
was bedeutet, dass sie darauf angewiesen sind, dass ihnen die einwohner der stadt was spenden….
deshalb sitzen jeden morgen einwohner mit essen auf den strassen und warten darauf, dass die moenche vorbeiziehen, um ihnen essen in ihre toepfe zu fuellen – das traditionelle “feeding of the monks”
natuerlich auch eine besondere touristenattraktion….
verpassen wollten wir es aber auf keinen fall!!!

schon ein wenig aengstlich, zogen wir los…waren uns ja nicht ganz sicher, wann genau die “fuetterung” stattfinden sollte…und hatten schon angst, es zu verpassen…

es war noch ziemlich dunkel, als wir unsere herberge verliessen…um genau zu sein, wir mussten den armen bub, der im vorraum schlief, wecken, damit er uns rausslassen konnte, da die tuer noch abgesperrt war…
auf dem weg zur “hauptstrasse” trafen wir dann schon einige frauen…mit essen im schlepptau….
puh – es war noch nicht vorbei!!
sehr gut!!!
allerdings waren wir uns nicht so sicher, welches wohl der strategischst beste platz ist, um alles am allerbesten mitzubekommen, aber ohne viele touristen um uns….

einen platz haben wir dann gefunden…
um uns rum lauter verkaeuferinnen, die uns ihre sachen andrehen wollten “u are allowed to feed the monks as well”
also. ich weiss ja nicht.
mal ganz davon abgesehen, dass sie wucherpreise fuer ihren reis verlangten..irgendwie widerstrebt mir sowas..ich mein – es is eine total religioese zeremonie..trotz den touris…und sich als “andersglaeubiger” dann anzumassen, an solchen ritualen teilzunehmen….das fanden wir nicht so passend!!

andere touris, die weniger vorbehalte hatten, bekamen die waren aufgeschwatzt… ;-) als die verkaeuferinnen dann auf einmal alle ihre koerbe zusammenpackten und anstalten machten, zu verschwinden, hatten wir – ok, ich ;-) – kurzzeitig angst, wir wuerden an einer falschen stelle campieren…es stellte sich aber heraus, dass sie nur andere touris entdeckt hatten, welche sie auch noch zum “moenchefuettern” ueberreden wollten…

dann ging die sonne auf. langsam aber stetig. schoen wars. vor allem, nachdem mir doch ein wenig frisch geworden war…. :-D gerade ueberlegten wir uns, dass wir doch noch ein wenig laenger haetten im bett bleiben koennen….
da kamen sie….
zuerst nur ein paar….und dann immer mehr und mehr und mehr…
da wir direkt an einer kreuzung standen, kamen sie aus 2richtungen, warteten an der kreuzung und formierten sich zu einer schlange….

es war so beeindruckend anzusehen….
ganz junge moenche zwischen ganz alten moenchen, dicke zwischen duennen, grosse zwischen kleinen…
sie strahlten eine wuerde aus…trotz all der geraeusche, die um sie herum schwirrten….es war, als waeren sie umgeben von einer besonderen ruhe…
mich beeindruckt sowas immer sehr, sehr… – fuer die fotos war wieder andy zustaendig…ich traute mich nicht wirklich….
ich empfinde das immer so, als wuerde ich in die privatsphaere eindringen – was natuerlich quatsch ist, wenn noch 10andere leute rumstehen und photos machen…aber trotzdem ist es immer schwer fuer mich…

die moenche zogen direkt an uns vorbei. und es waren viele. so schoen anzusehen. und auch so vielschichtig…das ganz unterschiedliche alter, die unterschiedlichen koerperformen…und trotzdem mit demselben ziel….

was ich sehr schoen fande, auf dem weg zwischen zwei “essensausteilerinnen” standen zwei bettelkinder…sie hielten eine tuete auf und machten somit deutlich, dass sie gerne etwas zu essen haetten.
nahezu jeder moench gab etwas. das ruehrt mich, in anbetracht dessen, dass es auch fuer die moenche das einzige ist, was sie zu essen haben…
was ich ziemlich schlimm/daneben/enttaeuschend/ich weiss nicht, welches wort ich genau benutzen mag, fand, war, dass die verkauferinnen, welche frueher am tag versucht hatten, uns essen fuer die moenche anzudrehen, nix gaben.
als die monks vorbeitgezogen waren, packten sie ihre sachen, die sie zwischendurch noch an die verkauft hatten, die nichts mehr hatten und gingen von dannen…

ich haette eigentlich erwartet, dass sie den rest, welchen sie nicht verkauft hatten, den moenchen geben wuerden, dem war nicht so.
schade! da ueberwiegt wohl schon der geschaeftssinn!

es war schoen, dass wir teil dessen sein durften.
diese ruhe, diese gelassenheit, diese erfurcht….die diese moenche ausstrahlten…war wunderschoen, mitzuerleben….


das aufstehen hatte sich definitiv gelohnt!!
darin waren wir uns absolut einig!!!

nachdem die moenche ja zu essen bekommen hatten, machte sich auch unser hunger bemerkbar…

also kehrten zum fruehstueck ein…
andy stattete dem ATM noch einen besuch ab, nachdem wir festgestellt hatten, dass unsere kip nicht mehr reichen wuerden….und nachdem der moneychanger ja unsere SGD nicht wollte – TZTZ – kann ich gar nicht verstehen… ;-) mussten wir eben einen ATM pluendern…
hofften zwar auf vientiane wg wechseln…aber hatten trotzdem fast kein geld mehr..und nachdem wir auch noch souvenirs kaufen wollten….
allerdings kam er erfolglos zurueck…mal wieder ein ATM mit oeffnungszeiten :-D die spinnen, die laoten!! ;-)

nachm fruehstueck (leckerst..allerdings – 1/2 h auf einen coffeeshake warten ist dann doch etwas lange….) war er dann offen, der ATM. zum glueck!! ;-)

legten dann einen kurzen zwischenstopp daheim ein…mussten ja schliesslich noch packen und auschecken und so… =)

nachdem wir das hinter uns gebracht hatten, wollten wir uns einen roller ausleihen…tja – pustekuchen…das gouvernment hat das ausleihen von motorisierten gegenstaenden an touristen verboten…..wohl zu viele unfaelle?!

na, dann eben mit dem tuktuk zum waterfall tat kuang si. ;-)

eine knappe h fahrt…und – als wir ankamen, war ich schon nass von oben bis unten…ist ja die zeit des “wasserfestes” – also des neuen jahrs fuer die thai,die laoten, die cambodianer…. – der genaue termin ist zwar der 13/14.04, das hat die kinder am wegrand aber trotzdem nicht gestoert, wasser in unser tuktuk zu kippen…und da ich den platz zum wegrand hatte….war ich eben nass… :-D

als wir ankamen, mussten wir erstmal einkehren..so eine fahrt macht schon hungrig…..leckerst wars, das essen!!

der wasserfall – also eigentlich – die wasserfaelle war dann umwerfend..auf dem weg gab es auch noch einen tiger….hab ich schonmal erwaehnt, dass ich tiger liebe?! beeindruckende tiere….allerdings haben wir uns nicht allzulange vor dem gehege aufgehalten..wollten ja schliesslich baden…. :-D

am wasserfall angekommen, mussten wir natuerlich erstmal ganz nach oben klettern, erstens wegen der aussicht..und zweitens, weil wir ja im besten “pool” baden wollten….natuerlich war der beste auch der erste..daher…den ganzen weg wieder zurueck…
war dann auch wirklich wahnsinnig schoen..naja – es war auch wahnsinnig kalt..und hat superviel ueberwindung gekostet..
aaaaaaaaaaaaaaaaaber, als wir dann drin waren…wars echt supersupergenialst!!! :-D
die umkleidekabinen waren auch sehr interessant…kleine huettchen aus holz…so aehnlich wie die am rothsee…echt lustig…=)

dann wieder ne h mit dem tucktuck zurueck nach LuangPrabang gefahren…die gleiche prozedur wie auf dem hinweg…wasserdusche von den kids, die auf der strasse rumstanden…immerhin ist diesmal auch andy nass geworden… aetschi.. ;-)

haben im hotel unsere tasche geholt, uns dort noch umgezogen…und dann nach einem fruehen abendessen und mal wieder sandwiches fuer die fahrt, auf den weg gemacht, richtung busbahnhof…
natuerlich haben wir nochmal “unseren freund, den brillenheini” getroffen, war ja sowas von klar…. es blieb uns aber zum glueck erspart, mit ihm zu reden, da wir schon im begriff waren, ins tucktuck zu steigen…welches uns zum BBH fahren sollte…
dort angekommen mussten wir erstmal ein wenig auf unseren bus warten…wir waren dieses mal naemlich ziemlich puenktlich – 1 1/2h zu bald, vor ort, um sicherzustellen, dass wir einen gescheiten platz bekommen wuerden….hatten wir ja zwar VIP-bus gebucht…waren wir uns trotzdem nicht so sicher, was die laoten unter VIP-bus verstehen wuerden.. :-D

um es kurz zu machen…ich verstehe unter VIP-bus etwas anderes..aaaaaaaaaber, es wollten sehr wenige leute nach vientiane…was den vorteil hatte, dass jeder von uns einen doppelsitz fuer sich alleine haben durfte….was es dann schon sehr VIP-maessig gestaltet hat ;-)

ueber die fahrt gibt es nicht viel zu berichten…ausser dass der bus 2mal unplanmaessig halten musste, damit eine gewisse person einem dringenden beduerfnis nachgehen konnte… OK, ich musste pipi… (und wieder dieses problem..haette ich es nicht gesagt, andy haette es euch schon unter die nase gerieben… ;-) )…
es war etwas schwierig, dem nicht englisch sprechenden busfahrer klarzumachen, dass ich aufs klo muss…. aber irgendwie hat es dann doch geklappt…beim 2ten mal wusste er schon, was ich will…. ;-)
allerdings, schien dieser stopp dann sowieso planmaessig zu sein, nachdem wir an einer groesseren location hielten, wo wir netterweise noch was zu essen kaufen durften..andy+ich wollten nicht… der rest aber schon…. ;-)
ebenfalls bei diesem stopp stellten wir fest, dass wir einen “beschuetzer” bei uns im bus haben…was wir bis jetzt noch gar nicht bemerkt hatten…. einer unserer mitreisenden (er hatte den platz direkt hinter andy) stand naemlich am bus, mit dem MG in der hand…war schon ziemlich gruselig…
auf der anderen seite, wir fuhren schliesslich auf der strasse13…obwohl schon etliche jahre nichts mehr passiert ist, halten es die laoten immernoch fuer noetig, einen bewaffneten mensch mitzuschicken…eigentlich ein beruhigendes gefuehl…trotzdem war es dann etwas beklemmend…zu wissen, wir haben ein scharfes gewehr an bord….
oder vielleicht lag es auch daran, dass wir dann bis vientiane durchschliefen wie die babys… :-D

in vientiane angekommen, natuerlich wieder mitten in der nacht bzw schon am sehr fruehen morgen…wurden wir dann wie vieh im tucktuck in die city gekarrt…keine ahnung, wie viele wir waren…aber definitiv zu viele….
der fahrer schmiss uns dann an einer strassenkreuzung rauss, deutete wage mit dem finger in eine richtung und meinte “guesthouse, this way”…
haha….ewig sind wir durch die gegend geirrt…wollten das hostel aber gerne finden, weil es sich wirklich gut angehoert hatte…
als wir endlich davorstanden (dank einem netten tucktuckfahrer, der uns erklaerte – “just over there, very near, don’t need tucktuck” – DANKE :-D ) wars tollerweise voll. MIST…
die naechste empfehlung vom lonely planet existierte nicht.. TOLL…
mittlerweile waren wir schon voll genervt, nachdem wir noch eine auseinandersetzung mit klaeffenden koetern hatten, die eigentlich dann letztendlich nur ihren knochen verteidigen wollten – NEIN, wir essen euch den nicht weg!! ;-)
haben noch 2weitere hostels abgeklappert – “full already”….
und dann – sind wir zufaelligerweise in das hostel gestolpert, in dem carla+ich auch gewohnt hatten, als wir dort waren…
netterweise gabs dann dort auch platz fuer uns…der typ war zwar “etwas neben der spur”, aber er hat es fertiggebracht, uns ein zimmer zu zeigen…
danke =)
wasser ging tollerweise nicht, daher keine dusche, nur zaehne putzen mit drinking water und dann wie tod ins bett….


 

Laos: Ein Land versinkt im Haze!

1. Mai 2007

03.04.2007

=)) Es ist 9.30 Uhr! Welcome Laos! Welcome Luang Prabang! Die Sonne brennt, die Frisur sitzt! Naja, eigentlich nicht. Darum ging es erstmal an die “Schönheitspflege”! Das Duschen gestaltete sich aber etwas schwierig. Nein, Strom war da! Nein, Wasser lief auch! Das Problem war die Temperatur davon! Entweder kam “kochendes” oder eiskaltes Wasser. Martina hat sich zuerst fürs kochende entschieden! Das Ergebnis kann man bis heute noch sehen! Schnell wurde die Entscheidung aber revidiert! ;-) Leider gab es für die Nacht nur eine “Luxussuite”. Aus diesem Grund hieß es dann erstmal umziehen in den ersten Stock! Als wir dann das Haus verließen, sahen/rochen wir auch die Auswirkungen der Rodungen: HAZE all-around! Erster Tagesordnungspunkt: Breakfast! Aus dem BreakFAST wurde eher ein BreakSLOW! ;-) Es war aber superleckerST und supervielST! Nach dem Fastentag zuvor auch hochverdient! Etwas unappetitlich war die Entlausung in unmittelbarer Umgebung, aber groß gestört hat uns dass nicht! Zweiter Tagesordnungspunkt: Geld wechseln! Wieder scheiterte der Versuch kläglich, unsere Singapur Dollar los zu werden. “Just in Vientiane!” Irgendwie hatten wir das schon mal gehört! Naja, wenigstens tauschte die Dame unsere restlichen Thai-Baht! Dritter Tagesordnungspunkt: Bilder auf CD brennen und Telefonieren! Martina hatte schon jetzt ein leichtes bis saumäßiges Platzproblem. Wundert mich nicht bei einer 512MB Speicherkarte! ;-) Den Grund für das Telefonat findet ihr hier! Vierter Tagesordnungspunkt: Sightseeing! Wir haben uns für die Walking-Tour aus dem Lonely Planet entschieden!

Phu Si liegt auf einem kleinen Hügel. Von oben hat man eine super Aussicht! Soweit die Theorie! In der Praxis sah das aber ganz anders aus! Der Haze hing tief über der Stadt! Die Aussicht war schwammig, und man dachte, es ist Abenddämmerung! Dort oben bemerkten wir auch zum ersten Mal den “Ascheregen”! Es kam tatsächlich Asche vom Himmel! Auf dem Boden lagen richtig große Stücke! Man kann es nicht gut beschreiben, es war ein sehr beklemmendes Gefühl! Zwischen den ganzen Wats machten wir auch eine Essenspause. Es gab Chicken in Bananaleaf (meine Wenigkeit) und Ricenoodle Soup (Martina)! Die Suppe war eher eine Korianderbrühe lauwarm! Habe ich schon mal erwähnt, dass wir Koriander hassen? Wir hassen Koriander! Gentlemanlike wollte ich dann tauschen. Antwort: “Ist gar nicht sooooooooo eklig!” :-) Bevor es weiter ging, kauften wir noch die Bustickets nach Vientiane gekauft! Eigentlich war mein Tagesprogramm hiermit beendet, aber Martina machte mir einen Strich durch die Rechnung: ein Markt! Wie fast jeder Mann hasse liebe ich Einkaufen! Naja, eigentlich hasse liebe ich Bummeln! Da ich aber auch noch Souvenirs brauchte, war ich scheinbar sehr geduldig … für einen Mann! ;-) Nach einem kleinen Zwischenstopp daheim machten wir uns auf die Suche nach Local Food! =)) Der 1. Versuch war die Empfehlung im Lonely Planet! Leider hat es in der Nähe des Restaurants ziemlich gestunken. Das hat uns dazu bewogen, mit dem TukTuk einen zweiten Anlauf zu starten! Das zweite Lokal gab es zwar nicht mehr, aber der Ersatz war mehr als leckerST, und ich habe was dabei gelernt: Sticky Rice ist wunderbar mit den Händen essbar! Sogar das Seaweed aus dem Mekong war genial! Nach den Erfahrungen aus Singapur war ich vorher etwas skeptisch, was Seaweed angeht, aber ich wurde eines Besseren belehrt! Weder der Brillentyp, der urplötzlich bei uns am Tisch stand (!), noch das Tier im Essen konnte uns die Laune verderben! Ob das am Lao Beer für 50c die große Flasche (640ml) lag, weiß ich allerdings nicht! :-)


 

Laos: Ein Land steht in Flammen!

30. April 2007

02.04.2007

am naechsten morgen machten wir uns um 8:00am auf, zur travelagency, bei welcher wir den bus gebucht hatten…dort warteten wir erstmal….mit der zeit immer ungeduldiger “die werden uns doch nicht beschissen haben” trauten wir uns nicht zu sagen….wir begnuegten uns mit mut zusprechen “die sind doch immer alle unpuenktlich hier” ;-)

als dann schliesslich jemand kam, meinte er “oh, too early” .. auch als wir ihm erklaerten, dass der typ von gestern meinte, wir muessten frueh sein, damit wir einen gescheiten platz im bus bekommen wuerden, winkte er nur muede ab….”come back 10″ ..na gut, dann halt eben um 10….
also hatten wir jetzt zeit, fuer ein wunderbares fruehstueck in unserem hostel…bei unserer lustigen gastmamma…
die sich mal wieder tierisch ueber uns und sich selber amuesiert hat..andy war meister im nachmachen ihrer lach-/grunz-/whateverlaute…. :-D

als wir dann zur travelagency zurueckkamen hatte der typ es auf einmal eilig..leider waren unsere “doggybags” noch nicht fertig..wir hatten uns von der hostelmamma noch brote machen lassen..wer weiss, wann wir wieder was zu essen bekommen…..und die tante brauchte sage und schreibe 40min fuer 2 belegte brote…als andy dann ein machtwort sprach und meinte – wir nehmen nur eins mit, weil wir jetzt gehen muessen, gings auf einmal….schwuppdiwupps war das zweite auch fertig…DANKE… ;-)

die reise von huay xai zum busterminal bestritten wir mit einem tuktuk…der fahrer war dann auch so hilfreich, uns am busterminal zur hand zu gehen….ein kurzes wort zu ihm….so miniklein – kam mir bestimmt nur zur brust – aaaaaaaaaaber ganz kugelrund…wirklich lustig anzusehen….
keine ahnung, was er den leuten im ticketoffice erzaehlt hat, ich muss gestehen, wir dachten die ganze zeit, er bescheisst uns und wir muessen nochmal zahlen oder was auch immer…jedenfalls – am schluss hielten wir die tix in der hand und durften in den bus einsteigen…
DER BUS!
5 sterne mindestens..=)
ok – ich will nicht uebertreiben!
keine ahnung, wie alt. keine ahnung, woher gefunden oder zusammengebaut. UND VOLL. wir haben uns kurzzeitig gewuenscht, wir waeren schon um 8 losgefahren….- allerdings haetten wir an der busstation kein fruehstueck bekommen, geschweige denn belegte brote kaufen koennen…
schon beim einsteigen stellten wir fest, dass keiner englisch spricht….sorry, wir auch kein laotisch… ;-)

aber hilfsbereit waren sie, die kleinen…
nachdem erst unser gepaeck aufs dach gehievt wurde, sassen wir nach 2maligem platzwechsel sogar auf den plaetzen, die unser ticket anzeigte….ich mit den fuessen auf reissaecken… aber – wir sassen!!

die mitreisenden um uns rum – leckerst.
die einen essen rohes huehnchen (es sah wirklich so aus, gell andy??!), ueberall liegen doggybags mit reis und undefinierbaren zeug rum (ich war SO froh um unser brot!), in regelmaessigen abstaenden rotzte jemand aus dem fenster, die nase wurde eigentlich staendig hochgezogen, es roch ab+zu etwas streng….
unsere umgebung fuer die naechsten 10 – 15 h. so ganz konnten sich die kleinen laoten nicht drauf einigen, wie lange die fahrt dauern sollte….
mit dem schlimmsten rechnen (15h) ueberlegten wir uns, wir sollten viell ein guesthouse in LuangPrabang anrufen, damit wir nicht mitten in der nacht einfach jemand aufwecken muessen….andys nachbar (dazu sei gesagt, dass wir ganz hinten sassen, ich am fenster, dann andy und dann der typ) half uns nach kraeften – er packte sein uebersetzungsbuch laotisch-englisch aus – konnte, nachdem er seinen kumpel per telefon um hilfe bat, dann auch den countrycode fuer LP herausfinden….nutzte alles nichts, denn wir konnten mit unseren handys nicht anrufen…
komisch…denn sms funktionierten…
naja… fragen, ob wir seins benutzen duerfen, wollten wir dann doch nicht..also..doch jemand wecken..
falls wir denn ankommen wuerden….. ;-)

ich moechte kurz anmerken – das passierte alles noch im stehen….

haben uns dann ein wenig mit andys nachbar angefreundet und laotisch gelernt… habe leider alles schon wieder vergessen…aber er war sehr stolz auf uns, unser neuer freund…..
musste dann nochmal die tasche vom dach holen, nachdem wir schlauerweise die suncreme dort eingepackt hatten…und die sonne wirklich vom himmel gebrannt hatte….so freundlich sie auch sind, die laoten, anscheinend fanden sie es doch lustiger, zuzusehen, wie sich eine frau mit einer 60l tasche abmueht….aber zu meiner ehrenrettung darf gesagt sein – ich habe es bravoroes gemeistert – aetschi… :-D

und dann – dann endlich ging es los!!!
ueber stock und stein, durch den wald, ueber schotter, ueber kies, durch staub….
kurz – es war wirklich der wahnsinn…..
teilweise wurde die strasse neu gebaut, es hat gestaubt, es was dreckig – wir innerhalb kuerzester zeit auch, nachdem die haelfte aller fenster im bus offen waren – wahnsinn….
nach ner zeit bin ich dazu uebergegangen, das fenster immer zu schliessen, wenn es zu staubig wurde – man konnte einfach nicht mehr atmen – was dann zur folge hatte, dass es einfach heiss wurde…
also konnte man dann waehlen zwischen 2 uebeln….
wir haben mit grossen augen aus dem fenster gesehen, ich sags euch…

die laoten brandroden ja gerade.
und es ist wahnsinn das anzusehen.
wir sind an ganzen landstrichen vorbeigefahren, die einfach schwarz waren. verkohlt. weggebrannt.
und direkt daneben dann wieder undurchdringlicher wald.
wahnsinn.
man kann nicht beschreiben, wie genau es aussieht. und man kann nicht beschreiben, was fuer ein gefuehl das ist.
wir sind in singapore ja selber “opfer des haze” geworden. und auch spaeter im bericht wird davon noch die rede sein.
wir konnten nicht verstehen, warum soetwas gemacht wird. vor allen dingen im zuge dessen, dass man teilweise sah, dass einfach gerodet wurde, mit dem “freigewordenen land” aber nichts angefangen wurde/wird.
dort wachsen teilweise jetzt wieder baeume – ganz klein zwar noch, aber baeume.
warum rodet man land, um danach nichts damit zu machen.
es ist uns unbegreiflich gewesen!
leider reichten die sprachkenntnisse nicht aus, unseren nachbar zu fragen, warum das so praktiziert wird…nachdem die laoten diesen landstrichen aber keinerleie besondere beachtung schenkten, scheint es nichts besonderes zu sein…

gerade bei solchen rodungsgebieten waren auch viele “siedlungen”
wir vermuten, dass es sich um eine art nomaden handelt…..die von ort zu ort bzw von brandrodung zu brandrodung ziehen – nicht alle, aber wohl doch viele….
die huetten waren teilweise so klein, dass man nur liegend darinseikonnte…wieder woanders gab es kleine doerfer…
und ueberall kinder, die froehlich spielten…
am beeindruckensten war fuer mich, als wir an einem fluss vorbeifuhren und ganz viele badende kinder passiert haben, die mit einer froehlichkeit, einer begeisterung und einer lautstaerke im wasser spielten.
diese menschen haben unserer ansicht nach nichts.
und ihre kinder sind aber um so viel froehlicher als es unsere kinder sind!
von daher – kann dieses leben, auch wenn wir es uns einfach nicht vorstellen koennen, nicht das schlechteste sein…
es hat mich beeindruckt, dass zu sehen und mir mal wieder gedanken darueber zu machen, in was fuer einer uebersaettigten gesellschaft wir eigentlich leben…
aber ok…weiter im text… ;-)

weit und breit kein klo in sicht…nur ein huegel…..hmmm….alle anderen liefen zielstrebig darauf zu…na dann….wir eben auch….
war mal was ganz neues…..
trotzdem, zogen wir es vor, etwas zu warten, bis die ganzen anderen “fertig” waren und sich in das danebenliegende whateverhaus verzogen….
interessante neue erfahrung… ;-)
beim rueckweg machte andy dann die erfahrung, wie es ist, wenn einem auf einmal die frau zu fuessen liegt…..
(ich muss gestehen, ich haette stillschweigen darueber bewahrt!! aber wenn ich das mache, reitet andy bestimmt noch mehr darauf rum, daher veroeffentliche ich es doch lieber selber…)
also – ausgerutscht bin ich…boese zungen koennen jetzt behaupten, es lag daran, dass ich mit flipflops auf dem “hubbel” rumgeturnt bin…ich glaube eher, es is ein resultat meiner “ich bin grundsaetzlich da wo mir auf jeden fall was passieren kann” natur…egal…das resultat war, dass ich mich hingelegt habe, genau vor andys fuesse und mir neben fussblessuren den halben oberschenkel aufgerissen habe….wer den schaden hat….. ;-) zum glueck gabs in laos kein meer…sah ne zeitlang echt boese aus…ABER jetzt is wieder alles gut… :-D

auf der weiteren fahrt, haben wir versucht rausszufinden, wie lange es denn jetzt wirklich bis LuangPrabang dauert….der versuch ist leider gescheitert…so haben wir uns dann eingebildet, wir wuerden auf einer ganz neuen strasse fahren…die die direkte verbindung zw huay xai und LP darstellt…..und freuten uns schon sehr, “bald” am ziel zu sein…
wurden leider ziemlich enttaeuscht, als wir in luang nam tha zwischenstation machten…doch die alte strasse…

ankunft somit doch erst mitten in der nacht.
und nacht wurde es dann.
und – in der nacht begann dann auch die brandrodung von neuem.
zuerst roch man es. den rauch. die asche. und dann sah man es.
der ganze himmel war rot vom rodungsfeuer.
wahnsinn.
wieder waren wir sprachlos.
wie beschreibt man sowas.
auch auf fotos kann man das nicht einfangen.
der mond war rot.
der himmel war rot.
alles war rot.
wir hatten das gefuehl, der ganze horizont wuerde brennen!
und wieder diese fragen “warum macht man es so, wenn man doch eigentlich wissen muesste, was fuer schlimme auswirkungen diese feuer haben”
nicht nur fuer ihr eigenes land – auch fuer die umliegenden….
einmal brannte es direkt an der strasse … wir fuhren direkt daran vorbei … was bin ich erschrocken….
die laoten hatten nur einen mueden blick fuer mich uebrig, nach dem motto “oh man, die auslaender wieder” – schon krass, wie sehr man sich anscheinend an die allgegenwaertigkeit des feuers gewoehnen kann….

und dann stellten wir fest, dass der bus bis vientiante faehrt.
eher zufaellig, als wir mal wieder mitten in der pampa anhielten und jemand aussteigen liessen und ich voll panisch der meinung war, wir muessten aussteigen… was wir natuerlich nicht mussten…
allerdings fuehlten wir uns nach dieser feststellung nicht mehr wirklich sicher, weil wir angst hatten, dass wir einschlafen koennten und erst in vientiane wieder aufwachen wuerden….der rest der fahrt verlief daher ziemlich unentspannt – fanden dann aber schliesslich doch heraus, dass wir noch 2h zu fahren hatten….

und dann kamen wir endlich an!!!
als fazit sei gesagt:
am anfang wars lustig, auf reissaecken zu sitzen + sich mit haenden und fuessen mit den anderen mitreisenden zu unterhalten.
es war interessant, die strassenbauweise der laoten zu bewundern bzw zu kritisieren..
es war spannend und beeindruckend zu sehen, wie menschen mit praktisch nix leben koennen und augenscheinlich auch noch gluecklich dabei sind.
es ist erschreckend/bedrueckend/heftig/ (ich finde keine worte) zu sehen, wie die laoten mit ihrer natur umgehen…
ABER nach 12h wollten wir trotz allem einfach nur ankommen! wir waren dreckig, mir tat mein oberschenkel weh, wir wollten auf ein “richtiges” klo gehen, es war zu eng, wir wussten nicht mehr wie wir sitzen sollten….kurz – es hat genervt, wirklich genervt!

zum glueck waren wir dann da!!! ;-)

um 02:00 kamen wir an. an einem stockdunklen busbahnhof keine ahnung wie weit ausserhalb der stadt….
netterweise waren noch tuktuks da. eins fuhr uns dann auch zum angegebenen guesthouse (Jaliya Guest House). natuerlich war es zu. aber der tuktukfahrer uebernahm die rolle des weckers…fanden wir nett (wahrscheinlich hat er provision kassiert, weil er gesagt hat, er haette uns hergebracht – dabei haben wir uns unsere unterkunft ausm planet ausgesucht..aber egal… ;-) )
wir mussten noch ein wenig diskutieren, aber letztendlich waren wir muede und wollten ins bett und so sind wir dann eingezogen…..
der strom war tollerweise nicht da…..AAABER das wasser ging!!!
also – ab unter die dusche.. :-D

das wasser war supersuperkalt…aber egal..die hauptsache sauber…
man, waren die handtuecher danach dreckigST!!
wir aber sauber….. endlich!!! ;-)
danach einfach ins bett – 15h busfahrt forderten ihren tribut!!! ;-)


 

Laos: Wie werden wir die SGD los in 9 Tagen!

29. April 2007

01.04.2007

Nach dem Packen, ging es erstmal frühstücken. Dabei habe ich mich gefragt, was denn ein “Coffee shake” ist. Die Antwort ist recht simpel und einleuchtend: “Kalter Kaffee im Shake”! Achso! Da hätte ich auch selbst drauf kommen können! ;-) Mit einem Mini-Bus und 8(!) Mädels ging es los Richtung Grenze nach Chiang Kong (Thailand)! Okay, es war noch ein andere Typ dabei und der Busfahrer. Bei all der Weiblichkeit hörte man aber von uns kaum einen Ton! :-) Den 1. Stopp legten wir an einem obligatorischen Laden ein. Wie immer auf solchen Touren. Dort gab es auch Durian-Bonbons! Wer noch nie was davon gehört bzw. gerochen hat, dem sei gesagt: Glückwunsch! Die Durian wird oft auch als Stinkfrucht bezeichnet und das nicht zu unrecht! Die Bonbons waren grauenhaft! Weder Wasser noch Bier konnten den Geschmack im Mund entfernen! Erst ein Kaugummi änderte den widerlichen Geschmack! Beim 2. Stopp saßen wir mit Keksen auf einer Bank! Plötzlich kam ein kleiner Knirps und streckte seine Hand aus. Statt ihm die Hand zu schütteln, drückten wir ihm einen Keks in selbige. Er war so begeistert, dass er noch ein zweites Mal kam! :-) Auf den letzten 20km versuchte dann der Busfahrer eine Raubkopie originale DVD der anderen weiblichen Mitreisenden abzuspielen. Funktionierte natürlich nicht! Glück für uns, Pech für die schnatternde Reisegruppe! ;-) Was soll man groß zur Fahrt sagen? Heiß, interessante Landschaft, viele Wats und viele kleine Dörfer!

An der Grenze angekommen, wurden wir erstmal mit Pauschaltouristen verwechselt! Bitte? Ich glaube, ihr spinnt! Sehen wir wie Pauschaltouristen aus? Naja, der Rest des Busses sah scheinbar nicht nur so aus! ;-) Beim Departure fiehl uns dann gleich ein netter Zettel auf: “8. Warning: 8.1 Aliens must notify change of address to nearest immigration office within 24 hours, otherwise there will be a maximum fine of 5,000 Baht!” Okay-lah!? Man weiß schon, was gemeint ist, aber Alien klingt schon sehr lustig! Der wie wild telefonierende Beamte in seinem Häuschen wollte dann 5 Baht von jedem für „nothing to declare“! Nach Adam Riese macht das 10 Baht! Leider hatten wir nur 8 oder 500 Baht. Zum Glück ist die Korruption noch nicht so weit, und er war mit den 8 Baht zufrieden! ;-) Nach erfolgreichem Stempeln ging es zum Boardercrossing! Straße? Fehlanzeige, denn da hatte der Mekong was dagegen! Brücke? Fehlanzeige, dagegen scheinbar auch! ;-) Fähre für 1000 Leute? Fehlanzeige, ob der Mekong da was dagegen hätte? Ich glaube kaum, aber so reger Verkehr ist an der Grenze nach Huay Xai (Laos) nicht! Daher ging es für 60 Baht (inklusive Rucksackzuschlag) mit einem Longtail zur anderen Seite des Flusses!

Bisher verlief der Urlaub viel zu relaxed, was ich auch ständig bemängelte! Hätte ich bloß mein Maul meinen Mund nicht so weit aufgerissen! Kaum einen Fuß auf laotischen Boden bzw. eher Niemandsland gesetzt, gingen die “Problemchen” los! Kurz vor der Immigration gibt es eine kleine Wechselstube! Wie in Singapur empfohlen, wollten wir dort unsere SingDollar loswerden. Man merkt schon, dass das gar nicht so einfach war. Genau genommen: ES GING NICHT!!! Der Mensch hinter seiner Glasscheibe nahm keine S$ an und hielt uns einen Zettel mit den akzeptierten Währungen unter die Nase. Sogar Euro hätte er genommen! Dazwischen unterhielten wir uns noch mit einem Menschen, der ab jetzt “Brillentyp” heißt, denn seinen Namen kennen wir nicht und die Brille war das dominanteste an ihm! ;-) Dieser wechselte brav seine US$ in Kip. Das Visa on Arrival wollte er am Schalter in unmittelbarer Nähe beantragen! Pech nur, dass diese keine Landeswährung nehmen, sondern nur US$! Also tauschte er “fröhlich” seine Kip wieder zurück in Dollar! Sehr sinnfrei wie ich finde! Naja, damit war unser Problem noch immer nicht geklärt! Was tun sprach Zeus!? Ein etwas seltsamer dicker Deutscher hatte eine Idee: Im Dorf gibt es ein Goldgeschäft, dass uns vielleicht helfen könnte! Daher machte ich mich mit ihm auf den Weg dort hin! Man beachte, dass ich noch nicht Eingereist war! ;-) Naja, störte aber keinen! Leider hatte die Frau im Goldgeschäft keinen Kurs für SingDollar! Somit ging ich unverrichteter Dinge wieder zurück zur Grenze! Was nun? Thai Baht würde der Typ wechseln! Somit nahmen wir das nächste Longtail und fuhren wieder zurück nach Thailand! :-) An der Immigration erläuterten wir dem Beamten unser Dilemma. Freundlicherweise verwies dieser uns zu einem Restaurant, dessen Besitzerin uns weiterhelfen könnte! Somit betraten wir wieder illegal Thailand! Die Antwort der Dame kann man sich mittlerweile denken: “No, S$! US$ okay!” Erneut lies man uns nicht ohne DEN Tipp ziehen! Oben an der Straße gab es eine Travel Agency! Dort könnte man das machen! Der Rest der Geschichte ist klar! Naja, zumindest wohl fast! ;-) Es ging wieder nicht! Nur die Bank macht das! Welcher Tag war der 01.04.2007? Genau: Sonntag! Wer das alles für einen Aprilscherz hält, dem sei gesagt: Es war bitterer Ernst! Wieder zurück bei der Immigration machte sich Ratlosigkeit breit! Eine Möglichkeit war, die Nacht in Thailand zu verbringen! Das nächste Problem war allerdings, dass wir bereits aus Thailand ausgereist waren. Der Beamte bei der Immigration schickte uns deshalb zu Departure! Beim Schreiben fällt mir gerade die fehlende Logik dabei auf! In der Situation haben wir daran aber nicht gedacht! Die erste Reaktion des Beamten: CANNOT!!! Nach einem aufgesetzten Hundeblick und Bitten und Betteln, wurde dann der Chef kontaktiert! Das Telefonieren war ja sein Hobby! ;-) Der Hereilende Boss erklärte uns dann, dass unsere Departurecard bereits auf dem Weg nach Bangkok sei, und nicht einfach der Stempel aus dem Pass gemacht werden kann! Naja, können schon, aber wie erklärt man das bei den kommenden Reisen? Nach gefühlten Stunden der Verhandlung, drückte uns der Beamte 6000 Baht in die Hand und bekam dafür 300SGD! Er war aber sehr zögerlich, denn dies war sein ganzes Monatsgehalt! Sicherlich kein spitzen Kurs, aber besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, oder doch andersrum?! ;-) Der Typ hatte wohl noch nie SingDollar gesehen. Er drehte und wendete das Geld und schaute wie ein kleines Kind! Wir waren zum Glück schon weg, als er bemerkt hat, dass es doch nur Spielgeld war! :-) Nur Spass! Wir würden doch nie einen Grenzbeamten über den Tisch ziehen! Oder doch? ;-) Wenigstens mit etwas Baht, ging es wieder mit dem Longtail nach Huay Xai. Glücklich standen wir vor dem Moneychanger! Dieses Glücklichsein hielt aber nicht lange an: CLOSED!!! Ganz großes Tennis! Naja, wir konnten dann sowieso nichts mehr machen und wollten nur noch das Land (Laos) betreten. Die Beamten in Laos sind nicht weniger korrupt wie in Thailand! ;-) Bei der Einreise wurde eine Charge für Overtimework fällig: 20 Baht pro Person! Erst ein handgeschriebener Fresszettel konnte uns davon “überzeugen”, die Gebühr zu zahlen! Finally waren wir dann endlich offiziell in Laos! Mit den restlichen Baht machten wir uns erneut auf zum Goldgeschäft! Mittlerweile kannte ich Laos ja schon wie meine Westentasche! ;-) Ob legal oder illegal spielt ja keine Rolle! Dort bekamen wir dann für 1000 Baht 270000 Kip. Kein schlechter Kurs für ein Goldgeschäft! Nach erfolgreichem Wechseln machten wir uns auf die Suche nach einem Speedboat nach Luang Prabang. Mit 6h Fahrzeit war dieses die beste Alternative! Dachten wir! Mit dem Slowboat dauert die Fahrt ganze 2 Tage! Das Ergebnis war sehr ernüchternd: Aufgrund des flachen Mekong fuhren die Speetboats nur von Paktha ab! 1000 Baht für die Fahrt zum Pier und die Warnungen im Lonely Planet bzgl. der Sicherheit der Boote ließen uns für den Bus entscheiden. Gibt es überhaupt einen Bus? Erstmal musste ein Grundbedürfnis gestillt werden. Außer Frühstück und Kekse fand bisher nichts den Weg in unsere Mägen. Somit kehrten wir ins BAP Guesthouse zum Abendessen ein. Nach einiger Zeit kam der Brillentyp und checkte ins GH ein und laberte mich voll wegen dem Chaos vom Nachmittag! Da es leider keinen Overnight-Bus gab, taten wir es ihm gleich und bezogen ein Zimmer. Wir hatten ja sonst nichts zu tun! :-) Nach dem Essen versuchten wir dann einen Bus zu organisieren. Schließlich buchten wir einen Local-Bus für 11.30 Uhr! Der Typ machte uns Hoffnung: 18h! Laos ist Malariagebiet! Zur Vorbeugung hatten wir in Chiang Mai Moskitozeug gekauft! Nun kam es zum ersten Mal zum Einsatz. Ich kann euch sagen: Kein Wunder wurden wir nicht gestochen! Das Zeug roch so bestialisch nach Ingwer! Habe ich schon mal erwähnt, dass wir Ingwer hassen? Wir hassen Ingwer! Wer schön gesund sein will, muss aber eben leiden! ;-) Gegen jegliche Angriffe von Lebewesen immun machten wir uns auf den Weg zum “Sightseeing”! Es stand der Wat Jom Khao Manilat auf dem Programm. Naja, eigentlich der Sonnenuntergang, aber wir waren zu spät. Der Wat liegt etwas oberhalb der Straße. Auf halben Weg wurde plötzlich die “Festbeleuchtung” angeschaltet, was uns auch den Blick auf den Mond verwehrte! Was macht man, wenn man das Sightseeingprogramm abgearbeitet hat? Genau: Man geht zum 2x Mal Abendessen! Logisch, oder? ;-) Wir fanden eine Local Szene Bar am Mekong mit Tom Yum Steamboat und viel Lao Beer! Nicht bei uns natürlich! Bei den Einheimischen! Diese ließen sich eine Art Raclette schmecken und löschten ihren Durst mit besagtem Bier oder Whiskey! :-) Die Stimmung lässt sich erahnen. Ich würde der Sängerin auch zu viel Alkohol unterstellen, denn so schlecht, wie sie gesungen hat, wäre das für sie die beste Erklärung! ;-) Da wir uns ja entgegen den Locals mit dem Bier zurückhielten, besuchten wir auf dem Weg ins Guesthouse noch einen Tante Emma Laden. Wir bestellten also ein Bier bei der kleinen Omi, die auf ihrem Stuhl saß! Sie meinte zu uns: “8000″! “Kip?” Ihr Antwort war nur “Haha, nooooo, Baht!” =)) =)) =))


 

Laos: Mitten in einer Novizenprozession!

25. April 2007

31.03.2007

da morgen ja bekanntlich erst nach dem schlafen ist, beginnt unser tag erst gg mittag, naja, eher frueher nachmittag :-D . nachdem wir ja supermuede ins bett gefallen sind – endlich ein richtiges! – + immernoch ein kleines bisschen muede wieder raussgekrabbelt waren, buchten wir gleichmal den bus zur grenze, denn “was man hat, das hat man” ;-)
wollten ja eigentlich abends/nachts fahren. ging aber nicht. tja…dann eben vormittags. um 9:30, um genau zu sein.
danach stand das wundervolle julie green curry auf dem programm….ich konnte mich noch erinnern, als carla und ich das erste mal hier waren, mussten wir weinen…. und es hat ewigst gedauert, bis wir alles essen konnten…
also – andy war schon voller vorfreude, auf endlich richtig scharfes essen…. da musste gleichmal eine huerde ueberwunden werden…- die kueche war naemlich schon geschlossen – mittagspause..aaaaaaaaaaaaaaaber – wir hatten glueck (oder lags an meiner email, in der ich das gruene curry schon gelobt hatte?!) – wir bekamen noch was….
ziemlich schnell standen dann auch die kleinen reisfuesse und das leckerSTe essen vor uns….sehr zu andys leidwesen ueberhaupt nicht scharf….
und auch ich musste eingestehen…sooooo spicy war es nicht – anscheinend haben sich meine geschmacksnerven in SPORE an scharfes essen gewoehnt…..trotzdem leckerST

frisch gestaerkt ging es dann los, richtung stadtbesichtigung.
nachdem wir den thailandreisefuehrer zu hause gelassen hatten – wollten ja nicht zu viel mit uns rumschleppen – sind wir eben einfach drauflosgetappt… naja – nicht ganz ;-)

ein mitarbeiter von julie’s (bekifft oder nicht, das haben wir uns die ganze zeit ueberlegt…) hatte uns mit einer karte ausgestattet, auf der die “besten” sehenswuerdigkeiten eingezeichnet waren…
ging auch mit ganz vielen wats los!
allerdings mit ganz anderen, als denen, die in dem plan eingezeichnet waren…aber egal.. :-D die hauptsache besichtigen.
die hauptsache, es schaut schoen aus.
die richtigen werden wir auch noch finden!! ;-)

das glueck war uns aber sowieso hold, so stolperten wir beim Thapae Gate (tor in der alten mauer, welche teilweise noch steht) in eine novizenprozession.
ganz viele kleine jungs mit geschorenen koepfen, weissen gewaendern und lotusblumen in der hand standen, sassen, liefen herum.
wer mich kennt, der weiss…sowas begeistert mich immer wahnsinnig…am liebsten haette ich 1000 von fotos gemacht – getraut hab ich mich, ungefaehr 5zu machen, die restlichen findet ihr auf andys homepage!! :-D

wir haben zwar nicht wirklich raussgefunden, was fuer ein fest/umzug/prozession da im gange war…aber es war schoen, dazusitzen, die kleinen anzusehen, sich zu ueberlegen, was jetzt passiert, ab+an furchtbar zu erschrecken, wenn die lautsprecheranlage wieder getestet wurde…
dann kam bewegung in die kleinen…sie formierten sich zu reihen und los gings….
sehr schoen, dass sie bei ihrem “auszug” genau an uns vorbeigekommen sind…

fuer uns gings danach weiter, wats besichtigen…
hatten dann inzwischen auch raussgefunden, dass die karte weder massstabgetreu noch sonderlich richtig war…die punkte waren immer nur so “ungefaehr” eingemalt…
trotzdem fanden wir uns gut zurecht…und die einheimischen waren immer sehr, sehr hilfreich, besonders, nachdem sie erfahren hatten, dass wir chiang mai am naechsten morgen schon wieder verlassen, sie somit keinen druck haben, uns ihre tour/ihren schneider/ihr juweliergeschaeft aufzuschwatzen… ;-)

somit haben wir dann gleich zu beginn jedes gespraeches immer betont, dass wir nur heute in chiang mai sind und leider gar keine zeit haben…hat hervoragend geklappt, alle benoetigte info einzuholen ohne belagert zu werden – perfekt…

so zogen wir dann durch die stadt….beim “3 kings monument” sind wir noch in den aufbau des art-festivals gestolpert, leider sollte es erst am 01.04.2007 losgehen..somit einen tag zu spaet fuer uns…naja….dann viell das naechste mal….

das einzige mal, dass uns ein jemand uebers ohr hauen wollte, war, als wir nach der besichtigung des wat pra sat’s (sooo schoen!) schnell, schnell noch zum wat chedi luang eilen wollten, im kampf mit dem sonnenuntergang….
ein selbsternannter polizist (jaja..) hat uns dann erzaehlt, waehrend wir die karte studiert haben, dass der wat geschlossen ist und wir doch lieber zu nem schneider gehen sollen – jaja, neinnein…

haben uns dann zielstrebig von dannen gemacht und wurden sowas von belohnt….
die novizenzeremonie, welche wir schon frueher am tag beobachten durften, hatte naemlich ihre feier um den wat chedi luang herum. ganz viele menschen sassen/knieeten/standen dort und hoerten einem prediger zu, der – OHNE WITZ – vor seinem NOTEBOOK sass und predigte :-)
wir waren natuerlich sehr froh, dass wir NICHT auf den alten dummschwaetzer gehoert haben (IMMER selber von allem ueberzeugen!!) und andy hat netterweise viele bilder gemacht!! ich hab mich mal wieder nicht getraut…
wir haben immernoch nicht herausgefunden, was das fuer eine feier/prozession war..aber es war wieder beeindruckend, die kleinen auf dem boden liegend zu sehen, teilweise umgeben von ganz viel familie und manche nur mit wenigen leuten um sich – diese haben mir dann natuerlich sofort wieder leid getan…
schoen, dieses ganze erlebnis!

kurz vor dem gehen ist uns dann noch aufgefallen, dass kein bild vom koenig, sondern von seinem sohn hing…was dann wueste spekulationen bei uns ausgeloest hat…”ist der koenig etwa gestorben? ohne dass wir etwas mitbekommen haben?”
nachdem das garantiert NICHT moeglich ist, nachdem ganz thailand seinen koenig fast wie einen gott verehrt, wussten wir zwar immernoch nicht, warum der sohn da haengt, aber erleichtert war ich schon ein wenig…wo der bhumi mich doch schon lange begleitet, auf meinen thailandreisen… ;-)

danach gings schon ziemlich geschafft zurueck zu julie’s, schnell duschen, dann gabs noch eine kleine thaimassage, welche ich sehr genossen habe…. andy etwas weniger…. was wohl daran gelegen haben kann, dass seine masseurin auch etwas kraeftiger ausgesehen hat, als meine….
nach einem leckerSTen abendessen ging es dann auch ins bett…wir wollten ja fit sein, fuer den tag im bus und die grenze und dann natuerlich auch LAOS… :-D